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Leitfaden zur Materialauswahl für Industriegehäuse

2026-02-09 - Hinterlassen Sie mir eine Nachricht

Kaltgewalzter Stahl ist das am häufigsten verwendete Grundmaterial für Industriegehäuse und bietet eine hervorragende Wirtschaftlichkeit. Es verfügt über einheitliche Materialeigenschaften, eine hohe Festigkeit und lässt sich leicht stanzen und biegen. Es kann je nach Bedarf auf verschiedene Stärken und Formen angepasst werden. Nach der Oberflächenbehandlung wie Sprühen und Galvanisieren kann es einen gewissen Grad an Rost- und Korrosionsbeständigkeit bieten und seine Kosten sind weitaus niedriger als bei Edelstahl und Aluminiumlegierungen.

Industriegehäuse: Häufig verwendete Modelle sind Edelstahl 304 und 316. Edelstahl 304 weist eine gute Beständigkeit gegen atmosphärische Korrosion und Süßwasserkorrosion auf, während Edelstahl 316 mit dem Zusatz von Molybdän eine stärkere Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und Meerwasserkorrosion sowie eine hohe mechanische Festigkeit und Verformungsbeständigkeit aufweist, was zu einer langen Lebensdauer führt. Zu den Nachteilen gehören höhere Kosten, größere Verarbeitungsschwierigkeiten und ein höheres Gewicht, was sich nachteilig auf die Handhabung und Installation der Geräte auswirkt.

Aluminiumlegierungsmaterial bietet auch ein gewisses Maß an Schutz. Seine Dichte beträgt nur etwa ein Drittel der von Stahl, wodurch es leicht und einfach zu handhaben, zu installieren und im Freien einzusetzen ist.  Es verfügt außerdem über eine gute Wärmeleitfähigkeit, die zur Ableitung der Wärme von internen Komponenten beiträgt. Nach dem Eloxieren der Oberfläche wird ihre Rost- und Korrosionsbeständigkeit deutlich verbessert und auch ihr Aussehen und ihre Textur sind besser. Die Nachteile bestehen darin, dass seine mechanische Festigkeit geringer ist als die von Stahl und Edelstahl, seine Schlagfestigkeit schwächer ist und es bei länger anhaltenden starken Stößen anfällig für Verformungen ist.  Die Kosten sind auch höher als bei kaltgewalzten Stahlplatten.

Zu den am häufigsten verwendeten technischen Kunststoffen gehören ABS, PC und Nylon. Sie verfügen über hervorragende Isoliereigenschaften, verhindern wirksam das Risiko eines Stromschlags und sind beständig gegen Säuren, Laugen und organische Lösungsmittel. Sie sind leicht, einfach zu verarbeiten, preisgünstig und verfügen über eine gewisse Zähigkeit sowie eine bessere Schlagfestigkeit als spröde Materialien wie Glas. Zu den anwendbaren Szenarien gehören hauptsächlich Geräte, die eine hohe Isolierung erfordern und in milden Umgebungen (ohne starke Stöße oder hohe Temperaturen) betrieben werden.

Zusammenfassend erfordert die Auswahl der Materialien für Industriegehäuse eine umfassende Bewertung auf der Grundlage von vier Kerndimensionen:

Erstens die Arbeitsumgebung, um die Priorität des Materialschutzes zu bestimmen; Zweitens: Geräteanforderungen unter Berücksichtigung des Gerätegewichts, der Anforderungen an die Wärmeableitung interner Komponenten und der Isolierungsanforderungen, um Materialien mit passender Festigkeit, Wärmeleitfähigkeit und Isolationseigenschaften auszuwählen. drittens Verarbeitung und Installation unter Berücksichtigung der Komplexität der Gehäusestruktur und der Schwierigkeit der Handhabung und Installation sowie unter Berücksichtigung der Verarbeitbarkeit und der Leichtgewichtsanforderungen des Materials; und viertens, Kostenbudget, Ausgleich von Materialkosten und Gerätelebensdauer bei gleichzeitiger Erfüllung von Schutz- und Nutzungsanforderungen, Vermeidung von Über- oder Unterauswahl.


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